Zecken bei Katzen entfernen – so geht's richtig (2026)

Zecken bei Katzen entfernen – so geht's richtig (2026)

Katzen sind Meister darin, Zecken zu verstecken – dichtes Fell, empfindliche Stellen und wenig Geduld beim Untersuchen machen die Zeckenkontrolle zur echten Herausforderung. In diesem Ratgeber erfährst du, wie du Zecken bei deiner Katze sicher findest, richtig entfernst und deine Katze vorbeugend schützt.

Können Katzen überhaupt Zecken bekommen?

Ja – auch wenn Katzen seltener als Hunde von Zecken befallen werden, sind sie keineswegs immun. Besonders Freigänger sind gefährdet. Zecken verstecken sich bevorzugt an schlecht einsehbaren Stellen: hinter den Ohren, am Hals, in der Achselhöhle, am Bauch und zwischen den Zehen.

Zecken können auch bei Katzen Krankheiten übertragen – darunter Borreliose und seltener Hämobartonellose, eine Blutkrankheit die speziell Katzen betrifft. Schnelles Entfernen ist also genauso wichtig wie beim Hund.

Die besonderen Herausforderungen bei Katzen

Im Vergleich zu Hunden stellen Katzen beim Zeckenentfernen besondere Anforderungen:

  • Weniger Geduld – Katzen dulden längeres Untersuchen oft nicht so gut wie Hunde
  • Dichtes Fell – besonders bei Langhaarkatzen sind Zecken schwerer zu finden
  • Empfindliche Haut – zu viel Druck oder falsche Bewegungen können die Katze stressen und das Entfernen erschweren
  • Schnelle Reaktion – eine unruhige Katze kann das Werkzeug verrutschen lassen

Umso wichtiger ist ein Werkzeug, das schnell, präzise und mit minimalem Aufwand funktioniert.

Wo verstecken sich Zecken bei Katzen?

Nach jedem Ausgang – besonders aus Garten, Wiese oder Wald – solltest du folgende Stellen gezielt absuchen:

  • Hinter und in den Ohren
  • Am Hals und unter dem Halsband
  • In den Achselhöhlen (vordere Beine)
  • Am Bauch und in der Leistenregion
  • Zwischen den Zehen
  • An der Schwanzwurzel

Zecke bei der Katze entfernen – Schritt für Schritt

  1. Ruhige Atmosphäre schaffen – Katze entspannen lassen, am besten wenn sie schläft oder ruhig liegt
  2. Fell auseinanderschieben – Zecke freilegen, möglichst nah an der Haut
  3. Werkzeug ansetzen – so nah wie möglich an der Haut ansetzen, nicht am Körper der Zecke
  4. Gerade herausziehen – gleichmäßiger Zug ohne Drehen oder Drücken
  5. Wunde desinfizieren – mit einem milden, katzenverträglichen Wunddesinfektionsmittel
  6. Zecke sicher töten – nicht mit bloßen Fingern zerquetschen
  7. Einstichstelle beobachten – auf Rötung, Schwellung oder Verhaltensveränderungen achten

Was du beim Zeckenentfernen bei Katzen unbedingt vermeiden solltest

  • Öl, Butter oder Klebstoff auf die Zecke – stresst das Tier und erhöht das Infektionsrisiko
  • Reißen oder Drehen – der Zeckenkopf kann in der Haut verbleiben
  • Die Katze festhalten während sie sich wehrt – lieber kurz pausieren und neu ansetzen
  • Zecke mit bloßen Fingern zerquetschen – Krankheitserreger können auf die Haut gelangen

Ticky® – besonders geeignet für Katzen

Gerade bei Katzen zahlt sich ein Werkzeug aus, das schnell und ohne großen Aufwand funktioniert. Ticky® ist das weltweit erste Werkzeug, das Zecken aus dem Fell sammelt bevor sie sich festbeißen – ideal für die tägliche Kontrolle nach dem Ausgang.

Das kleine Maul von Ticky greift die Zecke sicher ein, ohne dass Finger in die Nähe der Zecke kommen. Die Kerben an Ober- und Unterseite ermöglichen zusätzlich das Entfernen festgebissener Zecken wie ein klassischer Zeckenhaken. Danach kann die Zecke direkt in Ticky zerdrückt und sicher getötet werden – hygienisch, schnell und ohne Stress für Mensch und Tier.

Wann sollte ich mit dem Tierarzt sprechen?

Suche deinen Tierarzt auf, wenn:

  • die Einstichstelle sich rötet, anschwillt oder entzündet
  • deine Katze in den Wochen nach dem Zeckenbiss Fieber, Appetitlosigkeit oder Apathie zeigt
  • der Zeckenkopf in der Haut verblieben ist
  • du mehrfach Zecken an deiner Katze findest – dann ggf. Zeckenschutzmittel in Absprache mit dem Tierarzt

Weitere hilfreiche Ratgeber


🐱 Ticky® – Nie wieder Zecken anfassen

Das erste Werkzeug weltweit für Prävention und Entfernung in einem – für Katzen, Hunde und mehr. Kein Fingerkontakt, kein Risiko. Wiederverwendbar, leicht zu reinigen.

👉 Jetzt Ticky® bei Amazon ansehen
Zurück zum Blog